Last stop: Singapore

3 Tage Singapur waren vor allem eins: koerperlich unglaublich anstrengend! Und das nicht, weil ich mich uebermaessig sportlich betaetigt habe, sondern, weil ich mit diesem unfassbar schwuelen Klima nur schwer umgehen konnte. Tagsueber waren es Temperaturen um die 35 Grad und die Luftfeuchtigkeit so hoch, wie ich es noch nie zuvor erlebt habe. Nachts ist es immer noch so warm und schwuel, wie es bei uns nicht mal tagsueber wird. Wie die Menschen hier dauerhaft leben koennen, ist mir ein Raetsel - noch mehr, was sie hier vor der Erfindung von Klimaanlagen gemacht haben. Hier ist wirklich alles klimatisiert, jedes Gebaude, jede U-Bahn, jeder Bus und das zudem noch ziemlich stark herunter gekuehlt. Wer mich kennt, der weiss, dass ich eigentlich keine Klimaanlagen mag. Das ist hier anders: ohne wuerde ich es hier nicht lange aushalten. Mehr als 2 Stunden draussen tagsueber an der "frischen Luft" waren nicht moeglich, dann bin ich immer erstmal wieder in einer Mall, mich erholen gegangen. Anstrengende Spaziergaenge ueber Stunden waren somit nicht drin. Mein Tag war so strukturiert, dass ich zwischendurch immer eine Mall in der Naehe hatte, um mich wieder zu erfrischen. Als ich in Singapur ankam, war es abends und ich bin noch mit ein paar anderen vom Hostel in den Botanischen Garten gefahren. Dachte da noch, man muesste sich abends vielleicht was ueberziehen, aber Pustekuchen. Hab mich totgeschwitzt und diesen Fehler nicht wieder begangen.Aber Singapur hat auch was positives fuer sich: Obwohl es zu einer der teuersten Staedte zum Leben der Welt zaehlt (da vorallem Wohnraum und der Besitz eines Autos extrem teuer sind), ist das Essen hier total guenstig, da es einfach soviele Shops gibt. Das ist gerade wenn man aus Australien kommt doch mal eine angenehme Ueberraschung. Essen kostet hier vielleicht ein Drittel von den Preisen in Australien. Verhungern musste ich also nicht ;-). An meinem ersten Tag hab ich mich mit Danica getroffen, die ich noch aus Melobourne kannte und hier lebt und mich daher etwas herumgefuehrt hat. Hab einiges ueber die interessanten und strengen Gesetze hier gelernt, hatte ein typisches Fruehstueck in Singapur, war in den brandneuen Gardens of the Bay und Marina Bay, dem Wahrzeichen Singapurs. Abends war ich mit John, den ich im Hostel kennengelernt habe, auf Nacht Safari im Zoo. Ziemlich cool, denn der Zoo verzicht wann immer moeglich auf Zaeune oder Gitter und man hat all die Tiere sehr nah vor sich gehabt. An meinem zweiten Tag in Singapur hab ich mit John Little India und Chinatown erkundet und die ganzen Tempel und Moscheen angeguckt. Danach war es hoechste Zeit fuer einen laengeren Besuch in einer der vielen Malls. Anschliessend bin ich alleine weiter, da John zum Flughafen musste. Habe Sentosa Island erkundet. Eine reine Spassinsel mit Universal Studios, Waterpark, Straende und vielem mehr was das Herz begehrt. Am Abend bin ich zurueck zu Marina Bay und habe mir die bekannten Lichtershows angeguckt. Der Ort ist abends wirklich um einiges schoener als tagsueber, da er so schoen beleuchtet ist. Heute war mein dritter und letzter Tag. Es geht auf die Nacht zu und ich mache mich gleich auf den Weg zum Flughafen. Da ich in 2 Tagen schon alles wirklich wichtige von Singapur erkundet habe, haette ich mir eigentlich gewuenscht, schon morgens zu fliegen. Ich bin ja sonst wirklich ein Fan von Hitze und Sonne, aber hier kann selbst ich es kaum aushalten und bin dankbar fuer jede Wolke. Also hatte ich beschlossen, mir einen entspannten letzten Tag zu goennen und in den Wasserpark nach Sentosa zu fahren. Es hat allerdings den groessten Teil des Tages monsumartig geschuettet und da der Park Outdoor ist und man dann nicht mal eben auf der Wiese liegen kann, habe ich es gelassen. Trotz Regens ist es uebrigens kein bisschen kuehler hier. Hatte somit einen relaxten Tag in den verschiedenen Shoppingmalls, mein letztes Singapurgeld unter die Leute bringen....und nun, es fuehlt sich nicht real an, aber: es geht auf nach Hause :-)))

14.1.14 21:52, kommentieren

Back in Sydney again

Nach Fiji bin ich ins meist sonnige, aber jetzt schon sehr herbstliche Sydney zurückgekehrt. Es fühlt sich ein bisschen an wie nach Hause kommen, wenn man wieder durch all die schönen Straßen läuft, die man vorher so gerne mochte und sein Gesicht an der Oper oder am Darling Harbour (übrigens mein Lieblingsort in Sydney) die Sonne hält. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich jetzt quasi schon auf dem Rückweg meiner Reise bin und dies nur ein kurzer Zwischenstopp war bevor es nach Singapur für ein paar Tage geht und dann endgültig nach Hause. Aber auch im Herbst ist Sydney mach wie vor so schön, wie ich es in Erinnerung hatte. Ich liebe diese Stadt einfach. Meine letzten 3 Tage waren von praktischen Erledigungen geprägt (wie z.B. mein Bankkonto zu schließen), ein bischen zu shoppen und all die Aufträge zu erfüllen, die ich bekommen habe (dies und jenes mitbringen). Ich hoffe, das passt soweit alles mit den Kilos. Werde es dann später beim Packen und am Flughafen sehen. Auch für mich habe ich noch ein paar Kleinigkeiten geshoppt. Im Hard Rock Cafe hatten sie doch hatsächlich den Pulli in meiner Größe. Der war sonst immer ausverkauft. Habe das als ein Zeichen interpretiert und zugeschlagen :-). Habe mir nochmal richtiges Essen zum Schluss in Sydney gegönnt und einen Musicalbesuch im König der Löwen. Das war sooo schön. Hab es schonmal in Hamburg gesehen, aber in Englisch ist es noch besser. An meinem letzten Tag wurde ich mit strahlendem Sonnenschein geweckt und so bin ich nochmal zum Bondi Beach gefahren und habe bei herbstlichen 22 Grad (ja ich weiß darüber könnt ihr zu Hause wohl nur lachen) ein paar Stunden am Strand gelegen und mittags die besten Fish and Chips der Stadt gehabt. Habe mir an meinen letzten Tagen hier also all meine Lieblingsaktivitäten und -essen gegönnt und meine favorisierten Orte besucht. Mit so einem herrlichen Wetter verabschiedet zu werden macht ea nicht leichter, Sydney zu verlassen. Gleiche fange ich an meinen Koffer fertig zu packen, wenn ich zurück im Hostel bin, denn morgens früh um 6 Uhr muss ich das Hostel verlassen. Um kurz nach 9 Uhr geht dann der Flieger für einen letzten kurzen Stopover :-(

10.5.14 12:39, kommentieren

Pictures of Fiji

Ein paar Eindrücke vorab von Fiji. Aber auch hier sind die Bilder auf meiner richtige Kamera wesentlich besser :-). https://www.dropbox.com/sh/eixb6pkvxhqq7eu/AACBjcqll7G4VpQD32sC-1bfa

8.5.14 05:32, kommentieren

I'm on Fiji Time...

Der Satz "I'm on Fiji Time" war der Satz, der am besten zu meinen 12 Tagen und 13 Nächten Fiji passt. Die Einwohner sagen es dort ständig und ich habs schnell adaptiert. Besonders witzig war, als ich nach meiner ersten Nacht aufm Festlandzu den Inseln losgefahren bin und vielleicht ne Stunde auf der ersten Insel war, ist meine Uhr stehen geblieben, da sie keine Batterie mehr hatte. Zu den Mahlzeiten wurde man durch Trommeln gerufen und ansonsten gab es auf den Inseln absolut nichts, wofür man eine Uhrzeit bräuchte. Ich war in den 12 Tagen auf 6 verschiedenen Inseln. Manche waren so klein, dass man sie in 5 Minuten zu Fuß umrundet hatte, andere waren riesig abrr von Bergen so begrenzt, dass man unabhängig von der Inselgröße immer nur einen kleinen begehbaren Strandabschnitt hatte, an dem.das Resort lag. Es gab also absolut nichts auf den Inseln außer das Resort, Strand und Meer. Auch Internet ist auf den Inseln noch nicht angekommen und Strom gab es auf den meisten Inseln nur begrenzt in den Abendstunden. Ich hatte also sehr entspannte 12 Tage ohne jeglichen Kontakt zur weiteren Welt. Es drehte sich alles um am Strand liegen, schwimmen, schnorcheln und Beachvolleyball in den Abendstunden. Das war richtig toll und fühle mich gut erholt vom vielen reisen ;-). In den ersten Tagen hatten wir relativ viel Pech mit dem Wetter. Es hat viel geregnet und die Sonne war bestenfalls hinter den Wolken zu erahnen. Bei allen machte sich erstmal Resignation bereit, ob das alles ist, was Fiji kann. Besonders bei Regen gibts nicht viel zu tun, da dort ja absolut nichts ist. Teilweise war ich in Resorts, in denen nur 12 andere Urlauber waren. Da gabs mehr Personal als Gäste. An Regentagen wurde dann hauptsächlich Karten gespielt und gelesen. So ab der Hälfte meines Urlaubs wurde ich dann wettertechnisch komplett entschädigt. Es wurde richig sonnig und heiß, sodass man es teilweise sogar nur im Wasser aussiehlt und ich ganze Stunden im Meer verbracht habe (falls ich überhaupt mal so lange am Stück im Meer war vorher, dann nur in meiner Kindheit). Und so kam es am Ende des Urlaubs, dass die anderen schon Witze rissen, ob ich jetzt zu den Einheimischen zu zählen sei, da ich mal wieder gut Farbe bekommen hab. Die Resorts an sich waren mal besser und mal schlechter. Aber wenn man die günstigste Preiskategorie bucht, kann man auch keine 5 Sterne erwarten. Ein Resort war jedoch echt schlimm. Unsere 2. Insel war das und danach dachte ich nur: wenn jetzt alle so aussehen, wird das hier kein Spaß. Das Zimmer war wirklich schön aber abends rannten Kakerlaken durch unseren Raum, sowie Ameisen und alles mögliche an Ungeziefer. Zum Glück war das aber das schlimmste, was wir hatten. Danach kamen nur noch gute ohne Ungeziefer. Auch hörte man von vielen anderen Reisenden, dass so einige Resorts da große Probleme mit Bettwanzen haben und jeden Abend in nem neuen Resort bin ich panisch ins Bett geschlüpft und hab Stoßgebete ausgesprochen, dass mein Bett nicht betroffen ist. Morgens hab ich dann immer meinen Körper nach Bisen abgesucht. Zum Glück wurde ich nur von Mücken zerstochen und bin von schlimmerem verschont geblieben. Zum Thema Mücken: da mich ja Mücken ohnehin auch zu Hause schon lieben, hab ich gedacht ich starte mal nen Experiment, wieviel Stiche man am Körper bekommen kann und kaufe kein Insektenspray. Nein natürlich nicht. Ich hab einfach vorher vergessen eins zu kaufen und auf den Inseln konnte man ja keins kaufen. Ich kann euch sagen, es gibt dort zuviele Mücken...habe bei 50 Stichen nicht mehr weiter gezählt, weil das einfach kein Vergnügen war. Zu etwas erfreulicherem nun: wenn wir auf Inseln ankamen, wurde man immer von Musikern am Strand begrüßt. Das war cool. Vom großen Schiff wurde man immer mit so kleinen Booten abgeholt, die einen dann direkt an den Sandstrand der Inseln fuhren und das Gepäck musste man nie selbst tragen (mein Koffer ist echt richtig schwer inzwischen). Einmal haben andere ne Horrorstory erzählt, dass letztens eins der kleinen Boote gekentert ist und alle Koffer auf den Boden des Ozeans gesunken sind. Weg waren sie. Schuld waren allerdings die Leute im Boot weil sie alle gleichzeitig aufgestanden sind und Scglagseite gebildet haben. Ab da habe ich immer sehr darauf geachtet, dass die anderem im Boot sowas nicht machen. Das Essen war super und wir hatten Vollpension. Was anderes ist da auch gar nicht möglich, denn man kann ja nichts kaufen. Das war totaler Luxus, wenn man vorher monatelang ein Backpackerleben geführt hat. Diesen Luxus muss ich allerdings sobald ich zu Hause bin wohl erstmal mit Sport wieder anfangen zu kompensieren. Einmal war ich richtig toll schnorcheln in der Blue Lagoon. Unglaublih schönes Korallenriff dort und soviele Fische. Habe Kekse bekommen um noch mehr Fische anzulocken und wenn man sie im Wasser gefüttert hat, konnte man durch seine Taucherbrille nix mehr erkennen, weil es nur so von Fischen vor einem wimmelte. Abends hatten wir oft Unterhaltungsprogramm in Form von Spielen oder haben den Bulatanz gelernt. An meinem letzten Abend war ich dann noch auf DER Partyinsel der Fijis und es wurde ein bisschen gefeiert die letzte Nacht. Am nächsten morgen ging es dann zurück mit dem Schiff zum Festland. Von dort.musste ich zum Flughafen, hatte jedochs kein Shuttle gebucht. Die Shuttlebusse nehmen einen nur mit Voucher mit und Taxi war teuer (teuee für Fiji Verhältnisse, nicht deutsche). Bin dann zu nem Shuttlebusfahrer und hab mit ihm gesprochen, ob es nicht eine andere Möglichkeit gibt mich mitzunehmen und ein bisschen gelächelt. Und siehe da: Plötzlich meinte er, wenn ich ihm Geld für sein Mittagessen gebe, fährt er mich zum Flughafen. Das war ein super Deal für uns beide. Und ich war sogar die einzige, die zum Flughafen musste, aber er hat mich bis vor die Tür gebracht. Hab ihm dann etwas mehr Geld gegegben, weil ich so dankbar war und die Leute es dort wirklich gebrauchen können. Ein hoch an dieser Stelle auf meinen korrupten Busfahrer :-). Auf der Fahrt zum Flughafen bin ich noch einmal durch Nadi durchgefahren, wo ich meine erste Nacht auch verbracht habe, bevor es auf die Inseln ging. Man sieht dort soviel Armut. Die ganze Stadt ist davon geprägt, dass ich micb so schlecht gefühlt habe als ich da war und auch ein bisschen unsicher, als ich an meinem ersten Abend noch schnell aus dem Hotel raus bin, um kurz was essen zu gehen. Alles in allem war mein Fiji Trip super cool, das Wetter und die Unterkünfte durchwachsen. Sollte ich aber jemals nochmal sowas machen, würde ich nicht mehr die günstigste Kategorie wählen. Ich konnte mit Dingen wie nur kalten Duschen bei der Wärme dort umgehen, aber wenns um Hygiene geht und dort sind die Standards ja generell nicht die gleichen wie unsere, würde ich keine Abstriche mehr machen wollen. Aber es ist einfach alles eine Frage des Budgets. Wenn man tief in die Tasche greift, kann man auch auf der Castaway Insel oder den benachbarten Flitterwochen Inseln wohnen. .

1 Kommentar 8.5.14 05:11, kommentieren

Pictures of New Zealand

Da es soviele tolle Orte gab, sind es viele Handyfotos geworden (und ich habe lang nicht überall mit dem Handy fotografiert). Ihr solltet die vielen Fotos also am besten im Wlan angucken ;-). Hier der Link: https://www.dropbox.com/sh/7n919bi0uznthl0/SpK6NSaFn0

24.4.14 06:49, kommentieren

Leaving New Zealand now :-(

Um kurz an mein letztes Abenteuer anzuknüpfen: die Fähre fuhr planmäßig um kurz nach Mitternacht. Da das Meer so aufgewühlt war, hat es ganz schön geschaukelt und ich musste all meine Kräfte zusammennehmen, mich zu konzentrieren, dass ich nicht Seekrank werde. Mit schlafen war daher nichts. Aber da war ich zum Glück nicht die einzige - den anderen ging es auch so. Wir waren irgendwann um 4:30 Uhr im Hostel, haben aber nicht mehr eingecheckt, sondern nur auf unseren Bus gewartet, der morgens nach Auckland fuhr. Die Busfahrt dauerte den ganzen Tag und ich hab nach dieser Nacht viel der Strecke verschlafen. Abends um halb 9 waren wir dann am Hostel in Auckland endlich angekommen. Eine lange Reise war das. Habe mich noch schnell mit einem getroffen, mit dem ich gereist bin und der an dem Abend geflogen ist und dann bin ich totmüde ins Bettchen gefallen. Hatte am nächsten Tag einen freien Tag in Auckland bevor es weiter für die letzten Tage zur Bay of Island ging. An meinem freien Tag hab ich mich dann mit Gabriel getroffen, mit dem ich zusammen Fallschirm gesprungen bin und der zufällig den Tag auch in Auckland war und wir wollten zusammen auf den Mt Eden gehen. Unterwegs sind wir so nass geworden, dass wir leider umdrehen mussten (war Tage danach erstmal schön erkältet, weil ich so nass war). Stattdessen war ich also Souvenier shoppen. Dabei hab ich zufällig wiederum wen getroffen, mit dem ich schon gereist bin und wir haben abends nochmal einen Versuch gestartet auf den Mt Eden zu klettern. Hat auch geklappt und wir hatten einen spektakulären Ausblick über Auckland bei Nacht. Auf einmal meinte Pim dann zu mir: "Guck mal ich seh den Regen kommen" und 10 Sekunden später schüttete es wie aus Eimern. Da war ich also das zweite Mal komplett nass. Die letzten Tage war ich jetzt inner Bay of Islands und wurde zum Abschied nochmal mit schönstem Sonnenwetter belohnt. Das war toll. Habe dort einen Bushwalk gemacht mit einer aus meiner Gruppe. Unser Reiseleiter meinte lapidar man braucht vllt so 2-2,5 Stunden dafür. Das war jedoch nur ein Weg. Als wir am Ende angekommen waren, wurde es schom dunkel und es war noch über 6km zu laufen. Also haben wir nochmal das per Anhalter fahren ausprobiert und eon netter junger Mann , der als Fallschirmspriner arbeitet, hat uns bis zum Hostel gebracht. Das war Glück! Ein paar andere aus unser Gruppe waren nicht ganz so smart. Die hatten das gleiche Problem mit der Dunkelheit und haben sich nen Taxi gerufen...und über 60 Dollar dafür gezahlt. Daher ist per Anhalter fahren in Neuseeland wohl so gängig. Jetzt sitze ich am Flughafen und warte auf meinen Flug nach Sydney, der um 18 Uhr startet. In Sydney habe ich dann eine überragend spannende Nacht: Ich muss am Flughafen auf meinen nächsten Flieger um 9 Uhr morgens warten. Dieser bringt mich dann auf die Fiji Inseln. Es klingt dekadent, aber ich freue mich sehr auf meinen Urlaub vom Urlaub :-). Als ich gestern die Wettervorhersage grcheckt habe, hat die nur Regen vorhergesagt. Ich hoffe sehr, dass das ein schlechter Scherz ist, denn nichts kann ich mehr gebrauchen, als nochmal 2 Wochen am Strand in der Sonne ausspannen, bevor es bald nach Hause geht. Auf den Fijis mache ich Inselhopping und ich hab von anderen gehört, dass es auf den kleinen Inseln, wo ich mich aufhalten werde, kein Empfang gibt. Daher kann es sein, dass ich erst in 2 Wochen einen Fiji Bericht dann hier abliefern werde. Nach einem Monat Neuseeland bin ich echt traurig, das Land zu verlassen, da ich weiß, dass ich so bald nicht wieder kommen werde. Habe tolle Orte hier gesehen und viele Menschen aus allen Teilen der Welt kennengelernt, von denen ich ein paar hoffentlich in den nächsten Jahren mal schaffe zu besuchen. Und nun geht es auf zum Boarden in den Flieger.

24.4.14 06:47, kommentieren

Nature adventure and other scary things

Ich hab das Gefühl, ein Dejavu zu erleben. Und wieder bin ich an der Ostküste. Diesmal allerdings in Neuseeeland statt in Australien. Es wird ein laaaanger Eintrag, also habt Zeit zum Lesen ;-). Aber von vorne: seit 3 Tagen, also seit ich Queenstown verlassen habe, regnet es. Und es regnet nicht nur ein bisschen, es regnet wirklich stark. Nach Queenstown waren wir also am Mount Cook. Der höchste Berg Neuseelands mit Gletscher. Blöderweise hingen die Wolken so tief, dass man nichts von dem Berg sehen konnte. Das war echt ärgerlich. Umso mehr bin ich dankbar den skydive gemacht zu haben, denn da hab ich den Berg immerhin schonmal von oben gesehen. Eine Wanderung am Mt Cook war also leider nicht möglich und wir hingen nur im Hostel herum. In Rangitata das gleiche am nächsten Tag. Auf unserer Fahrt nach Christchurch gestern, ist zweimal unser Bus kaputt gegangen. Das erste Mal ist nen Fenster gesprungen plötzlich und herausgefallen und der nächste Bus hatte dann einen Platten. Allerdings war es Glück im Unglück. Wir waren noch in Christchurch, wo normalerweise kein Aufenthalt ist, da man Aufgrund der schlimmen Erdbeeben vor drei Jahren nicht mehr viel außer Zerstörung in der einst schönen Stadt sehen kann. Durch unsere Buspannen hatten wir dann Zeit Christchurch noch zu erkunden. Und es ist echt ein trostloser Anblick. Überall Baustellen in den Straßen, Ruinen und Häuser, die neu hochgezogen werden. Da unser Busfahrer aus Queenstown kommt, hat er noch einiges zu der Stadt erzählen können und uns noch herum gefahren. Wir sind dann in Kaikuro gestern mit 3 Stunden Verspätung angekommen. Hier regnete es so heftig, dass alle geplanten Aktivitäten gecancelt wurden. Auch mein bereits gebuchtes Schwimmen mit Delphin fiel aus :-'. Naja somit habe ich einen Traum, den ich weiter mitnehme und mir hier nicht erfüllt wurde. Vielleicht sollte man sich ein paar Träume einfach aufsparen. Abends ging dann jedenfalls das Gerücht in Kaikuora schon um, dass es nicht sicher ist, ob wir am nächsten Tag die Fähre zurück auf die Nordinsel nehmen können wegen des heftigen Regens und einem aufziehenden Sturm. Und jetzt komme ich zu meinem Dejavu Erlebnis: heute morgen als ich aufgewacht bin, gab es keinerlei Verbindung mehr zum Internet oder Telefonnetz. Weder das mobile, noch das des Hostels funktionierte. Ein schlechtes Omen. Zudem hat es die ganze Nacht heftig geregnet und jetzt stürmt es dazu. Als wir also eigentlich mit dem Bus losfahren wollten, konnten wir nicht starten, da (große Überraschung) die Straßen geflutet und somit gesperrt sind. Und zwar in beide Richtungen (soviel wusste immerhin die Touri Information, denn telefonieren war ja nicht möglich). Wir kamen also mal wieder weder vor noch zurück (Ostküsten scheinen mir kein Glück zu bringen). Vielleicht sollte ich darüber nachdenken, zukünftig einfach keine Ostküsten mehr zu bereisen ;-). Wir machten also das, was wir seit 3 Tagen schon so gut geübt hatten: stundenlanges Warten darauf, dass es weitergeht. Die Frau, der das Hostel gehört, meinte wir hätten besonders Glück, denn seit 3 Jahren ist es keiner Gruppe mehr passiert dort festzusitzen und selbst vor drei Jahren war es wegen des heftigen Erdbebens in Christchurch, aber nicht auf Grund von Regen und Sturm. Gegen Mittag ging es dann los. Unser Busfahrer meinte die Straßen sind mal offen mal geschlossen, wir fahren erstmal los. Haben es letztendlich dann auch zur Fähre nach Picton geschafft. Allerdings könnt ihr euch nicht vorstellen, was das für ne Fahrt war. Sind 7 Stunden gefahren für eine Strecke auf der man sonst 3 braucht. Es handelte sich um eine Küstenstraße. Rechts meer, links die Klippen. Durch den Regen war 30 Zentimeter hohes Wasser auf der Straße, durch das wir mehr oder weniger durchgeschwommen sind. Ganze Bäume und Schlamlawinen lagen auf der Straße. In Deutschland wäre so eine Straße für Tage gesperrt zum Aufräumen. Hier wurde einfach zwischendurch aufgeräumt während Autos fuhren. Ganze Wasserfälle haben sich gebildet von den Klippen auf die Straße und die Bahnschienen direkt neben der Straße waren entweder verschüttet oder so krass unterspühlt, dass die Schienenabschnitte 2 Meter in der Luft schwebten. Man macht sich glaub ich kein Bild von den Ausmaßen, wenn man es nicht gesehen hat. Wir sind nun aber dank unseres guten Busfahrers (ich wäre bei diesen Bedingungen niemals dort gefahren) am Terminal der Fähre angekommen. Warten jetzt 5 Stunden bis nach Mitternacht, denn dann fährt die einzige Fähre für heute. Wenn jetzt alles wie geplant läuft (hoffentlich!!!), haben wir zwar eine schlaflose Nacht, sind aber morgen früh auf der Nordinsel und können mit dem Bus doch noch Auckland pünktlich erreichen. Memo an mich selbst: bei den vielen schwierigen Witterungsbedingungen, die ich nun erlebt habe, sollte ich in Zukunft im ein paar Puffertage einplanen für eventuelle Naturkatastrophen (besonders wenn ich mich an Ostküsten aufhalte :-D)!

18.4.14 10:48, kommentieren

Queenstown and the Deap South

Die letzten Tage war ich ganz im Süden von Neuseeland. Habe verschiedene Küsten und Klippen gesehen, Berge und einfach unglaublich schöne Natur. Allerdings ist es hier unten jetzt arschkalt. Ja ich weiß, es hat jetzt vermutlich niemand Mitleid mit mir, wenn ich berichte, dass die Tageshöchstwerte nur noch um die 10 Grad liegen. Aber ich friere wirklich!! Für so kaltes Wetter bin ich gar nicht gut ausgerüstet, da ich ursprünglich Neuseeland ja gar nicht auf dem Plan hatte. Bin jetzt gerade 3 Tage in Queenstown und morgen geht es weiter, zum Glück langsam wieder nördlicher, sodass die Hoffnung besteht, dass ich bald wieder ein wenig wärmere Temperaturen habe. Queenstown ist die wohl angesagteste Stadt bei den Urlaubern hier. Geld ausgeben kann man hier sehr einfach. Jede nur erdenkliche Freizeitaktivität wird hier angeboten. Eigentlich ist Queenstown eher ein Dorf mit einer Hauptstraße und kleinen Gassen drum herum und das war es. Die Stadt versprüht aber unheimlichen Charme, da sie direkt an einem schönen See liegt und von Bergen umgeben ist. Und da wandern jetzt mein bester Freund ist, bin ich gestern auf den Queenstown Hill gewandert und hatte einen fantastischen Blick über die City und die Umgebung. Die Anstrengung hat sich also gelohnt. Gestern Nacht dann mein Highlight: ich hatte ein 6er Zimmer im Hostel ganz für mich und habe es so genossen mal nicht mit anderen den Raum zu teilen - es ist unglaublich wie man die kleinen Dinge zu schätzen lernt. Heute kommt allerdings wieder nen neuer Bus an von der Reisegesellschaft mit der ich unterwegs bin und ich werde wieder Mitbewohner im Zimmer haben. Ich hoffe ein bisschen, vielleicht auf Leute aus meiner ersten Gruppe zu treffen, die auch irgendwo länger waren und nun in Queenstown ankommen. Ach da fällt mir noch ein: gesten hab ich im Internet gelesen, dass Kate und William am selben Tag wie ich in Queenstown waren zu einer Weinprobe. Echt frech, dass die mich nicht dazu eingeladen haben ;-). Aber hätte ichs nicht im Internet gelesen, hätte ich gar nichts davon gewusst, weil man hier nichts mitbekommen hat von dem Trubel, der um die beiden gemacht wird. Möglich ist natürlich auch, dass ich zu der Zeit gerade auf dem Queenstown Hill die Aussicht genossen habe. Und fast hätte ich vergessen die News zu berichten, dass ich hier den legendären Burger bei Fergburger gegessen habe. Allerdings waren die Erwartungen so hoch, weil alle davon schwärmen, dass ich ihn nur mit gut beurteilen konnte. Vielleicht habe ich auf meiner USA Tour aber auch einfach schon zuviele gute Burger gehabt. Das besonderr bei Fergburger ist, dass die mit der Fergbakery zusammen arbeiten und das Brot daher super frisch gebacken ist für den Burger. Der Burger hier ist also zu empfehlen, wenn man schonmal da ist ;-).

14.4.14 02:06, kommentieren

You'll never guess, what I did today

Der Spannung wegen berichte ich der Reihe nach, was ich die letzte Woche so erlebt habe. Nachdem ich Wellington verlassen habe, bin ich auf die Südinsel mit einer neuen Gruppe gereist. Die Gruppe ist auch super, wobei ich meine vorherige Gruppe trotzdem besser fand. Vielleicht aber auch nur weils meine erste war. Die ersten zwei Tage waren wir im Abel Tasman Nationalpark. Habe dort eine 26km Küstenwanderung gemacht und unglaublich schöne Strände und Klippen gesehen. Ich würde sagen eine der schönsten Orte (landschaftlich gesehen), die ich je gesehen habe. Weiterfahrt nach Punakaiki, wo wir uns die Pancake Rocks angeguckt haben (Felsen im Meer). Erinnerte mich etwas an due 12 Apostel der Great Ocean Road. Die letzten Tage waren wir dann in Franz Josef, um das Fox Glacier zu begutachten. Das Gletscher wird es in 20-25 Jahren nicht mehr geben. Typisch für die Westküste ist Regen. Und somit hatte ich das erste Mal einen Regen seit ich in Neuseeland bin. Der Regen hat mich aber nicht davon abgehalten zum Gletscher zu wandern. Allerdings konnte man das Gletscher nur aus einem Sicherheitsabstand betrachten, da Eisbrocken jederzeit abfallen können. Heute morgen als wir weiter gefahren sind zu unserem nächsten Stop wurden wir mit strahlendem Sonnenschein verabschieden. Die Fahrt nach Wanaka heute war durch so überragend schöne Natur, dass man sich vorkam, als wär man in einer gemahlten Szene für einen Film. Nun aber zurück zum heutigen morgen. Bevor wir gestartet sind, habe ich mit meiner Höhenangst einen Skydive (=Fallschirmsprung) gemacht. Es war am Fox Glacier, welcher als 2. beste Ort der Welt zählt zum springen (Platz 1 ist Mount Everest aber da können nur sehr geübte Springer springen). Nachdem sich mir also die einmalige Chance bot am 2. besten Ort der Welt zu springen, habe ich all meinen Mut zusammengenommen, um die Natur von oben zu sehen. Und um ehrlich zu sein, ich habe zwei Tage überlegt und die Nacht vorm Sprung nahezu nicht geschlafen. Aber: es hat sich sowas von gelohnt. Es war das coolste, was ich jemals gemacht habe. Ich konnte das Gletscher von oben sehen, Mount Cook, verschiedene sehen und sowohl das Meer an der Westküste als auch bis zur Ostküste rübergucken. Ich bin aus 12000ft gesprungen und es war 45 Sekunden Freierfall bevor der Fallschirm aufging. Ich hatte einen tollen Instruktor, der mit mir gesprungen ist und mir die Angst genommen hat. Man fällt mit über 200km/h, merkt aber nicht gar nicht so, dass man so schnell fällt, weil man so hoch ist. Der schlimmste Moment ist, wenn man im Flugzeug sitzt, nach oben fliegt und weiß gleich geht die Tür auf und man springt raus. Wenn man in der Tür hängt und wartet, dass der Instruktor einen stößt zum springen, ist der Moment mit dem größten Nervenkitzel. Danach geht alles so schnell. Und ich, die schon schiss kriegt von nem hohen Berg zu rodeln wegen der Geschwindigkeit die man bekommt, habe beim Sprung an sich keinerlei Angst gehabt und es total genossen. Wäre es nicht so teuer, ich würds öfter machen :-) Bisheriges Fazit: Die Südinsel ist definitiv die schönere der beiden Inseln und der Fallschirmsprung mein absolutes Urlaubshighlight! :-)

2 Kommentare 8.4.14 10:35, kommentieren

Waterrafting, Tongariro Alpine Crossing and Wellington

Und weiter geht die Reise durch Neuseeland. Meine bisherigen Highlight Aktivitäten: Waterrafting im Fluss und das Tangariro Alpine Crossing. Beim Waterrafting sind wir einen 7m Wasserfall runtergefahren und ich hatte erst ein bisschen schiss mit meiner Höhenangst, aber es war ziemlich cool und ich kann gar nicht abwarten, dass irgendwann wieder zu machen. Unser Boot ist auch einmal komplett umgekehrt, sodass wir alle im Wasser lagen. Das war echt ein Erlebnis! Das Tangariro Alpine Crossing ist wohl das anstrengenste, was ich diese Reise gemacht hab. Wir sind 7 Stunden und 19,4km gewandert, um einen Berg zu überqueren. 850m hoch und wieder runter. Der Ausblick oben war spektakulär und mit Geld nicht zu bezahlen. Haben tolle Seen in den Bergen gesehen und nen großartigen Blick auf den direkt daneben liegenden Vulkan gehabt. Gab so einige Vulkane rundherum, einige auch durchaus noch aktiv, sodass überall Warnschilder waren, man sollte sich nicht länger als nötig dort aufhalten. Die Wanderung war ziemlich anstrengend und meine Beine haben ordentlichen Muskelkater. Aber ich bin stolz es geschafft zu haben. Ansonsten sind wir fast ausschließlich in der Natur, größere Städte gibts hier nicht soviele. Genießen nach wie vor das großartige Wetter! Großen Dank an den Wettergott für den fantastischen Spätsommer hier. Jetzt bin ich in Wellington (der Hauptstadt Neuseelands) und musste mich leider von Yvanka (mit der ich getrampt bin) verabschieden, da ihre Reiseroute in eine andere Richtung geht. Ich bin ein bisschen traurig darüber, da wir viel die letzten Tage zusammen gemacht haben und wir uns so gut verstanden haben. Wellington ist ne Stadt am Meer und versprüht richtig Flair an der Waterfront. Obwohl es hier meist recht windig ist, haben wir auch diesbezüglich Glück. Von der ursprünglichen Reisegruppe von 30 Leuten sind jetzt noch mit mir 6 übrig und wir erkunden Wellington zusammen. Alle anderen haben entweder eine andere Route, sind irgendwo länger geblieben oder haben ihre Reise schon beendet. Am Donnerstag geht es für mich rüber auf die kühlere, aber wie alle sagen noch schönere Südinsel. Da niemand aus meiner ursprünglichen Gruppe mitkommt, heißt es dann wieder eine neue Gruppe bilden. Zuvor werde ich aber noch einen Nichtreisetag in Wellington genießen und ein bisschen entspannen. Denn wenn es wieder weiter geht, heißt es morgens um 7 Uhr den Bus nehmen und dann ist man jeden Tag meist so beschäftigt, dass ich es nicht mal schaffe mein Buch weiterzulesen. Ich werde also die Tage von der Südinsel wieder berichten! :-)

1.4.14 10:00, kommentieren