New Zealand

Das Neuseeland Abenteuer hat begonnen. Direkt gestartet ist es mit einem Flug der 4 Stunden Verspätung hatte und einen Tag später mit meinem Iphone Ladegerät, dass nun kaputt gegangen ist und ich daher es nicht mehr laden kann. Da ich aber eh keine australische Handykarte habe, kann ich nur im Wifi bloggen, was leider kostenlos nicht so verbreitet ist. Ihr werdet also sehen, wann ich als nächstes die Möglichkeit habe zu bloggen. Die ersten vier Tage sind wie im Flug vergangen. Ich bin mit einer Reisegruppe mit dem Bus unterwegs, wobei die Gruppe ständig wechselt, weil man jederzeit hop off hop on the Bus machen kann, um je nach belieben an manchen Orten länger zu bleiben. Da heute mein Lieblingstag war von allen bisher, werde ich mal von dem Berichten. Heute morgen warrn wir in unterirdischen Höhlen, die seit Jahrtausenden existieren und haben eine Bootstour über den unterirdischen Fluss gemacht. Es war so dunkel, dass man seine Hand vor Augen nicht sehen konnte. Dort haben wir dann Glühwürmchen gesehen. Das war soo cool. Danach sind wir mit dem Bus weiter gefahren zur Unterkunft des Abends. Weil aber Yvanka (eine aus Holland, die ich auf der Tour kennengelernt habe) und ich lieber in der Nachbarstadt übernachten wollten, hat uns der Busfahrer vorher rausgelassen und wir sind 10 km getrampt. Das erste Mal in unserem Leben. Es ist hier in Neuseeland ne Standard Reisemethode und gilt im Vergleich zu anderen Ländern als recht sicher. Wir wollten es einmal probieren und hat super geklappt. Schon nach 5 Minuten wurden wir mitgenommen von 4 Amis mit großem Bulli, die selbst hier Urlaub machen. Obwohl sie komplett in die andere Richtung mussten haben sie uns bis zum Hostel gefahren. Das war richtig nett. Aber eine so eine Erfahrung reicht :-). Angekommen am Hostel, war das ebenfalls mega cool. Haben ein 4er Zimmer für uns alleine. Es ist zudem groß und hat normale Betten, keine Hochbetten. Es hat ein En Suite Badezimmer, ist sauber, war günstig und hat super freundliches Personal, sowie freies Wlan. Kurz: das absolut beste Hostel was ich je hatte. Vom Personal hatten wir dann auch Tipps, was wir abends noch angucken konnten. So waren wjr im Park mit den Hot Pools, die vulkanischen Ursprungs sind und wo das Wasser oder die Erde so kocht, dass man dampf aufsteigen sieht und esstinkt. Aber es ist bbeeindruckend zu sehen. Diese Dinger sind überall in der Stadt. Kommt sogar aus Gulli Deckeln. Danach haben wir die heiligen Maori (= Ureinwohner Neuseelands) Tempel besichtigt und waren zum Abschluss auf dem Nachtmarkt essen. Ein richtig toller Tag!!! Zum Wetter im Moment: wir haben total viel Glück, es ist sehr warm und sonnig für Herbst in Neuseeland. Da sich das spätestens auf der Südinsel ändern wird, genießen wir das gerade noch in vollen Zügen.

27.3.14 11:43, kommentieren

Bye bye Melbourne

Mein letzter Abend in Melbourne ist so gut wie um und morgen geht es um 6:30 Uhr früh los zum Flughafen. Ich hatte eine entspannte und richtig tolle Zeit in Melbourne. Ich mag die Stadt unglaublich gerne und es kommt ein Gefühl der Wehmut auf jetzt Abschied zu nehmen nach vielen Wochen und zu wissen, es wird erstmal lange dauern, bis ich hier mal wieder hinkomme. Werde es vermissen, hier mit Jake und Sharon zu leben und wieder ein Zimmer mit Fremden zu teilen, jeden Tag weiterreisen...ein neues Abenteuer startet. Freitag nach meiner letzten Schicht bei La Porchetta hab ich meinen Job gekündigt und war heute nochmal da, um mich von allen zu verabschieden. Es waren alle so überrascht und traurig, dass ich gehe, sodass ich selbst ganz traurig wurde. Mein Englisch ist in den letzten 4 Wochen nochmal richtig viel besser geworden. Hatte ich anfangs noch Probleme mit dem australischen Akzent, so verstehe ich die meisten jetzt doch bestens. Dank der vielen Gespräche mit Sharon und Jake, der vielen englischen Filme und Bücher, die ich in den letzten Wochen gesehen/gelesen hab, ist mein Wortschatz doch wieder um einiges gewachsen. Und nicht zuletzt hat natürlich auch das arbeiten mit nur Australiern geholfen. Ich bin so froh, dass es so gut geklappt hat bisher mich von anderen Deutschen fern zu halten und auf Englisch zu verständigen. Werde den Plan weiterhin zielstrebig verfolgen! Ach da fällt mir noch zu ein, völlig verrückt, aber es fängt tatsächlich an, dass ich, wenn ich jetzt hier schreibe, bei manchen Wörtern erst kurz überlegen muss, was die nochmal auf deutsch heißen, oder wenn ich daran denke, wie ich jemandem zu hause was von hier erzähle, rede ich in Gedanken meist englisch, bis mir einfällt, ach quatsch, kannste ja auch auf deutsch berichten. Irre!! Ach ja, jetzt wo ich so oft Sharons Schaltwagen zur Arbrit gefahren bin, ist es schon völlig normal, dass alles auf der anderen Seite ist...ich hoffe, ich fahre in Deutschland nicht versehentlich links am Anfang :-D. So, es wird dann ab jetzt wieder einen regelmäßigen Bericht von mir geben über mein hoffentlich großartiges Neuseelandabenteuer - vorausgesetzt ich krieg es schnell geregelt mir auch dort Internet zu besorgen ;-).

23.3.14 13:09, kommentieren

My Formula One Racing Day

Die ganze Stadt Melbourne war rund um die Formel 1 Tage wie elektrisiert. Alles drehte sich in der City in diesen Tagen um die Formel 1. Nachdem es am Samstag schon ein spannendes, verregnetes Qualifying gab, hab ich mit Spannung dem Rennsonntag entgegen gefiebert. Das Rennen startete um 17 Uhr Ortszeit, die Tore zur Strecke wurden bereits um 10.30 Uhr geöffnet. Ich habich daher schon um halb 10 mit Ella getroffen, da wir unbedingt einen Platz in der ersten Kurve ergattern wollten (damit man die beste Sicht auf die ersten Szenen nach dem Start hat). Wir hatten Glück, als wir am Gate ankamen, waren nur wenige Menschen vor uns in der Einlassschlange. Kurze Zeit später sah dies komplett anders aus. Jedenfalls haben wir es geschafft, drn absolut besten Platz für Tickets unserer Preisklasse zu ergattern. Nun hieß es viele Stunden warten. Unterhalten wurde man in dieser Zeit durch zahlreiche kurze Rennen irgendwelcher anderer Autos oder Formationsflügen von Flugzeugen über der Strecke. Wir hatten Glück und so gut wie kein Regen die ganze Wartezeit über, obwohl dieser vorhergrsagt war. Als es dann los ging, war es schon spektakulär zu sehen, wie soviele Autos in die erste Kurve rasen und sich einordnen, crashen etc. Der Rest des Rennens war allerdings ziemlich unspektakulär. Kaum Überholmanöver, keine Crashs, nicht mehr viel passiert, alle fuhren so vor sich hin und man sah sie halt jede Runde einmal vorbeikommen. An der Strecke hingen überall große Leinwände, sodass man das Rennen wie sonst zuhause auch am Bildschirm verfolgen konnte. Es war noch ganz interessant die Stimmung vor Ort mitzubekommen. Ein bisschen wie Rudelgucken beim Fußball, nur dass hier die Mehrheit ziemlich gegen Vettel war und erwartungsgemäß seinen australischen Teamkollegen bejubelt hat. Ich war mit meiner Meinung also ziemlich alleine. Zusammenfassend ist es interessant sich das spektakel einmal live anzusehen, man bekommt zu hause am TV allerdings alles genauso gut mit :-)

18.3.14 02:35, kommentieren

Working and relaxing in Melbourne

Hier mal wieder ein aktueller Bericht von mir. Ich habe inzwischen erfolgreich meinen Neuseelandtrip gebucht. Am 24.3. geht meim Flieger für meinen einmonatigen Trip dorthin :-). Ansonsten mache ich immer noch nicht viel. Ich arbeite in dem erwähnten italienischen Restaurant und wenn ich nicht arbeite relaxe ich, lese oder gucke unmengen von Big Bang Folgen am Stück. Habe da eine kleine Sucht entwickelt ;-). Zurück zu meinem Restaurant: ich kann leider nicht so oft und so lange arbeiten wie ich das gern würde. Meist hab ich nur 3-4 Abende sie Woche für ca 3 Stunden. Grund: die sind so chronisch überbesetzt. Um ehrlich zu sein hab ich keine Ahnung wozu die mich eingestellt haben, weil eigentlich haben die genug Personal. Aber nach mir haben die jetzt noch ne neue eingestellt. Ist mir ein Rätsel wie die ihre Personalplanung machen. Auch jede Schicht sind wir viel zu viele und man fühlt sich oft überflüssig, weil es nicht genug Arbeit gibt. Man könnte den Laden mit deutlich weniger Personal schmeißen, aber das ist ja nicht meine Aufgabe. Also was solls, ich nehm die Schichten mit, die ich kriege und vertreibe mir den Rest der Zeit irgendwie anders. Solange ich am Ende jeder Schicht mein Gratisessen bekomme, bin ich zufrieden ;-). Zu meinen Kolleginnen: die sind fast alle sehr nett und haben mich toll in ihr Team aufgenommen. Die Männer in der Pizza Küche sind alle ganz begeistert davon, dass ich nicht aus Australien komme (bin die einzige Ausländerin in dem Laden und nur umgeben von einheimischem Personal sowie Gästen, da ich in nem Stadtteil von Melbourne lebe, der weiter außerhalb liegt). Jedenfalls versuchen die mich immer zu überreden im Anschluss an meine Schicht noch was zu unternehmen und ich bin glaube ich so ein bisschen was wie die exotische Deutsche dort. Einige Gäste haben mich auch schon auf meinen "süßen" Akzent angesprochen und Wetten abgeschlossen, ob ich deutsch oder schwedisch bin (weiß der Himmel wie man bei meinem Hauttyp auf schwedisch wetten kann, aber ich wurde das tatsächlich schon mehr als einmal gefragt). Alles in allem ist es ne nette Atmosphäre zum arbeiten, nur zu wenig zu tun. Nächsten Sonntag kommt mein persönliches Melbourne Highlight: Saisonauftakt der Formel 1 und ich mitten drin. Treffe mich dort mit Ella, die ich auf Tasmanien kennengelernt habe und zusammen feuern wir krädtig an (ich vermute unterschiedliche Personen, da sie Engländerin ist). Aber das wird dem Spaß nicht im Wege stehen. Ich werde also nächste Woche berichten, wie es ist, Formel 1 live zu erleben :-)

9.3.14 12:38, kommentieren

Melbourne again :-)

Nachdem ich Tasmanien verlassen hab, bin ich jetzt schon knapp eine Woche wieder in Melbourne und lebe bei Sharon und Jake. Es ist von so unschätzbarem Wert mal wieder einen Raum nur für mich ganz allein zu haben. Meine aktuellen Pläne sehen so aus, dass ich bis Mitte/Ende März in Melbourne bleibe, arbeite und darauf warte, dass der F1 Grandprix am 16.03. stattfindet und anschließend einen Flug nach Neuseeland buche. Meine erste Woche in Melbourne ging um wie im Flug: Ich habe viel relaxed und einfach nur im Garten gelegen und die Seele ein bisschen baumeln lassen nach dem umfangreichen Programm der letzten Wochen. Aber ich war auch aktiv, bin in die Innenstadt gefahren, habe etwas shoppping betrieben und über den riesigen Queen Victoria Market gebummelt. Großartigerweise habe ich noch rausgefunden, was ein Laden dort in der Nähe um diese Jahreszeit verkauft (denn beim letzten Mal in der Weihnachtszeit gab es dort nur Weihnachtsdeko). Die spannende Antwort auf die Frage: Es gibt jetzt allerhand andere kitschige Deko dort zu erwerben sowie Masken. Wo der Laden allerdings seine unmengen an Weihmachtsdeko nun zwischenlagert, habe ich noch nicht vermocht rauszufinden... :-). Neben also allerhand quatsch, habe ich aber auch ein bisschen nützliches getan: ich bin durch zwei in der Nähe liegende Einkaufszentren gewandert um nach einem Job zu suchen und überall meinen Lebenslauf einzureichen. Wobei überall nicht ganz richtig ist: Ich hab meine Lebensläufe nur dort eingereicht, wo ich den Land sympathisch fand, das Essen mochte und selbt Lust hatte, dort zu arbeiten. Und siehe da: es hat geklappt!!! Ein italienisches Restaurant suchte gerade KellnerInnen und heute hatte ich meine erste Schicht :-). Ich halte es für etwas chaotisch dort und unorganisiert, aber ich arbeite ja ohnehin nur 4 Wochen dort. Das beste daran: Ich kann jeden Abend Pizza oder Pasta mitnehmen :-)))). Hahaha nach 4 Wochen seh ich dann vermutlich selbst aus wie ne Pizza. Ich bekomme jedenfalls ne SMS wann ich das nächste Mal arbeiten muss. Ich werde also wieder berichten :-)

26.2.14 12:22, kommentieren

Fotos Tasmanien

Eine kleine Auswahl von vielen großartigen Tasmanienfotos findet ihr unter: https://www.dropbox.com/sh/30784ppc0xhfuj8/FOGZ1IrdG-

20.2.14 08:32, kommentieren

Traveling around Tasmania

Sich in Tasmanien mit dem öffentlichen Bus fortbewegen an sich ist schon ein kleines Highlight. Einmal täglich gibt es eine Busverbindung in andere Dörfer, die man zudem vorher buchen muss. Samstags fährt leider generell nie eim Bus, weswegen ich einen Tag länger in Bicheno bleiben musste. Das ist ein Minidorf, wo es gerade mal einen winzigen Supermarkt gibt, aber mehr an Entertainment auch nicht. Für mich kaum vorstellbar gewesen...dafür hat dieses Dorf wunderbare Strände und Küsten um sich herum, was der Grund für meinen Besuch war. In meinem Hostel hab ich tolle Menschen getroffen, sodass die Zeit doch gut umging. Im nächsten Dorf, St Helens, war es ähnlich: es fühlte sich an, als hätte die Welt einen verschluckt und man wäre in einer anderen Welt gelandet. Auch hier hab ich mich mit den Mädels aus dem Hostel von Bicheno getroffen und wir haben eine gemeinsame Tagestour zu sagenhaften Stränden (Bay of fire und Bingalong Bay) gemacht. Richtig toller Tag war das. Gestern morgen bin ich dann mit dem Bus nach Launcheston gefahren, neben Hobart die einzig andere Stadt, die man immerhin auch als Stadt bezeichnen kann. Wenn auch klein, ich bin zurück in der Zivilisation. Beim einchecken ins Hostel hab ich Ella aus England kennengelernt und wir sind den Tag durch Launcheston zusammen gelaufen. Englisch reden und auch verstehen klappt sogar mit Engländerinnen inzwischen recht gut :-). Heute war ich auf einer Tagestour in den Cradle Mountains und bin 4 Stunden um den Dove Lake und auf den Bergen rumgewandert und dabei bis auf die Knochen nass geworden. Hoffe die Erkältung kommt jetzt nicht zurück. Aber gelohnt hat es sich trotzdem, war sehr schön dort. Hab dann auch dort noch nen Wombat in freier Wildbahn gesehen. Jetzt hab ich so gut wie alle Tiere durch und auch in Wildlife gesehen :-). morgen Mittag geht dann mein Flieger zurück aufs Festland, ab nach Melbourne, wo ich wieder bei Sharon und Jake leben kann. Darauf freue ich mich sehr!

18.2.14 11:29, kommentieren

Beautiful, beautiful Tasmania

Ich bin jeden Tag aufs neue erfreut, wie schön Tasmanien ist. Von diesem Teil des Landes hatte ich irgendwie die geringsten Erwartungen und bin am positivsten überrascht. Jetzt verstehe ich auch, wieso es so oft heißt, dass Tasmanien so oft gnadenlos unterschätzt wird. Gestern war ein regnerischer Vormittag und da ich auch ziemlich angeschlagen von der Erkältung war, passte es ganz gut, dass ich keine Tagedtour an dem Tag hatte. Bin daher ins MONA (Museum of old and new art) gefahren. Riesig und total abgefahren, was einem da geboten wird. Hat nicht umsonst einen so guten Ruf. Danach war ich noch in der nahegelegenen Cabury Schokoladenfabrik und habe mich, nachdem ich ein bisschen was über die Produktion gelernt habe, mit günstigen Schokoprodukten für die nächsten Wochen oder vllt auch nur Tage eingedeckt :-). Heute war ich auf Tagestour zum Wineglas Bay und ein paar weiteren, nicht so bekannten Stränden aber mindestens genauso schön. Wenn ich meine Tasmanien Rundreise beendet habe, werde ich definitiv ein paar tolle Fotos hochladen, damit ihr zumindest einen kleinen Eindruck von der tollen Insel habt. Manche Leute behaupten, sie hat ein wenig was von Irland. Das ist tatsächlich nicht ganz abwegig, auch wenn hier im Sommer das Gras durch die Sonne viel gelber ist. Nebengeschichte des Tages für euch, um ein bisschen über mein "Glück" zu lachen: wir hatten im Van als wir im Nationalpark unterwegs waren irgendwann irre viele Mücken. Und weil ich zu der Sorte Menschen gehöre, die sie bevorzugt stechen, hab ich irgendwann angefangen die plattzuhauen. Dabei hab ich direkt bei der zweiten Mücke eine erwischt, die scheinbar gerade jemanden gestochen hatte. Jedenfalls spritze da richtig viel Blut raus und schön aus der Luft auf meine helle Hose. Das war eklig. Wie man soviel Pech haben kann, weiß ich auch nicht. Aber danach hab ich erstmal keine Mücken mehr geklatscht. Morgen reise ich hier mit dem Bus weiter und verlasse Hobart. Die Erkältung wird langsam besser und ich freue mich auf neue Teile Tasmaniens.

13.2.14 10:23, kommentieren

Tasmania

Samstag Abend bin ich nach einem Tag reisen von Cairns über Melbourne nach Hobart endlich in Tadmanien angekommen. Ich hatte hier in der ersten Nacht das kleominste Zimmer, was ich jemals gesehen hab. Wie die dort drei Betten reinkommen haben ist mir ein Rätsel. Am Sonntag morgen hab ich mich dann bei bestem Wetter (35 Grad und Sonne, ist eigentlich ungewöhnlich, hier ists meist kälter) auf den Weg gemacht, um Hobart zu erkunden und meine Ausflüge und Route für Tasmanien zu buchen, damit ich meine 11 Tage hier optimal nutzen kann. Hobart an sich ist klein und hat man in einem Tag gesehen. Spektakulär war der Wetterumschwung am Mittag. Wie aus dem nichts zogen plötzlich Wolken auf und von jetzt auf gleich kam ein Sturm, der selbst mich fast weggepustet hätte. Als ich beschlossen hatte doch lieber schnell zum Hostel zurück zu gehen, war es schon zu spät und es regnete wie aus Eimern. Nass kam ich dann im Hostel an, jetzt bin ich richtig erkältet mit Kopfdröhnem und gefühltem Fieber (kann ich ja hier nicht prüfen, hab kein Messgerät). Krass war auch der Temperatursturz: nach dem Regen waren es nur noch 15 Grad. Ist die Temperatur einfach mal innrhalb von einer Stunde oder weniger um 20 Grad gefallen. Jetzt ist es wieder kühler hier aber trotzdem schön. Gestern war ich dann auf meinem ersten Tagesausflug nach Port Arthur, einer ehemaligen Gefängnisstadt. Mein eigentliches Highlight an dem Ausflug war aber die Klippenwanderung. Das war so schön. Unterwegs haben wir sogar eine Tigersnake gesehen, die unseren Weg kreuzte. Während alle anderen 5 Personen aus meiner Reisegruppe zurück gesprungen sind hab ich geistesgegenwärtig als erstes die Kamera gezückt :-). Jetzt bin ich die einzige, die nen Foto von der Schlange hat, denn diese war genauso verängstigt von uns Menschen und hat schnell das weite gesucht. Heute war ich im Mt Field Nationak Park und habe ziemlich tolle Wasserfälle gesehen und anschließend aufm Mt Wellington und konnte über ganz Hobart sehen. Das hatte ein bisschen was vom Tafelberg, wenn auch ein wenig kleiner. Zum Ausflug gehörte auch noch der Besuch in einem Wildlife Centre. Und da ich schon so oft Kangaroos und Koalas etc gesehen habe inzwischen, dachte ich mir, probiere ich mal ein paar witzige Dinge und habe es geschafft, ein Selfie mit nem Kangaroo Kopf neben meinem Gesicht zu schießen. Das war gar nicht so einfach, hat aber sowohl zu meiner eigenen Erheiterung als auch zu der Erheiterung anderer Parkbesucher beigetragen :-). Und obowohl ich schon soviele Wildlife Centre gesehen hab, muss ich sagen, war das hier das beste. Kurzes Zwischenfazit: Tasmanien wird nicht umsonst nachgesagt, wunderschön zu sein und dass es oft unterschätzt wird. Es gehört jetzt schon zu meinen absoluten Favoriten in Australien.

11.2.14 09:03, kommentieren

Scuba Diving with a shark, turtle and Nemo :-)

Sooo die Fortsetzung unserer Reise: Wir waren extra früh auf am Mittwoch, um auf unserem Weg nqch Cairns noch die Waterman Falls zu sehen. Die Fahrt dahin war spektakulär durch Regenwaldgebiet und wir haben ganz viele kleine Wallabees auf und neben der Straße gesehen, sowie etwas weniger spektakuläre Kühe. Die haben dann nur langsam mal die Straße für uns geräumt. Als wir endlich oben auf dem Berg waren am Wasserfall, konnten wir ihn hören aber nix davon sehen, da er komplett im dichten Nebel verschwunden war. Das war einerseits zwar schade, hatte andererseits aber auch was mystisches. Auf unserer Weiterfahrt haben wir noch in Mission beach gestoppt. Die kleine Stadt hat einen richtig schönen Strand mit Palmen und Regenwald Feeling. Anschließend sind wir erstmal an Cairns vorbeigefahren und haben uns noch etwas nördlicher Port Douglas angeschaut. Wir sind ein bisschen durch Geschäfte gebummelt und haben auch hier den Regenwaldstrand noch erkundet. Dieser war allerdings nicht ganz so toll wie der in Mission Beach. Eigentlich hatten wir noch vor zum Daintree Rainforest zu fahren, aber der liegt noch nördlicher und dafür reichte unsere Zeit nicht mehr aus. Also sind wir zurück nach Cairns, wo wir am nächsten Morgen unseren kleinen Renntoyota schweren Herzens abgeben mussten. Ca. 3300 km hat er uns bei jedem Wetter die besten Dienste geleistet. Donnerstag haben wir den Tag in Cairns mit (Souvenier-) Shopping und einem Bummel durch Cairns verbracht. Heute war dann ein spektakulärer letzter Tag mit Vanessa, bevor sie morgen zurück nach Hause fliegt: Wir waren im Great Barrier Reef schnorcheln und das aller erste Mal tauchen. Das war beides soooo unfassbar schön. Die Korallen sahen toll aus und dann haben wir auch noch Nemo gesehen. Das große Highlight war dann als wir eine Schildkröte gesehen haben und dann noch ein Hai an uns vorbei geschwommen ist. Echt irre! Da wie schon öfter erwähnt hier an der Ostküste ja jetzt Regenzeit ist und es somit auch in Cairns fast ohne Unterbrechungen nur regnet, habe ich meine Pläne kurzfristig geändert und bleibe nicht länger in Cairns. Ziehe meinen Tasmanien Trip daher vor und fliege dort morgen früh für 11 Tage hin. Zurück von Tasmanien fliege ich dann nach Melbourne, weil das am nähsten und günstigsten ist und werde dann schauen, ob ich dort eine Arbeit in nem Cafe für 4 Wochen finde. Falls nicht, reise ich spontan wieder weiter. Ist das schön, sich so treiben zu lassen und spontan zu entscheiden, was als nächstes kommt. Also bis zum nächsten Eintrag von Tasmanien...

7.2.14 10:58, kommentieren